Kategorie: Blog-Archiv

Hinweis in eigener Sache:

Sie finden auf meinen Seiten Beiträge, die sich auf meine persönlichen Erfahrungen mit Düften und Kräutern beziehen. Diese Artikel verstehen sich keinesfalls als Ersatz für eine medizinische oder physiotherapeutische Beratung oder Behandlung. Ein Besuch beim Arzt Ihres Vertrauens, bei Ihrem Physiotherapeuten, Ihrem Masseur oder auch Ihrem Apotheker kann dadurch nicht ersetzt werden.

Die in den Beiträgen angeführten Rezepturen stellen lediglich Beispiele dar und auch sie können eine persönliche Beratung nicht ersetzen. Eine fachkundige Beratung und Betreuung ist auch auf dem Gebiet der ätherischen Öle und Kräuter immer eine persönliche Angelegenheit. Sollten Sie meine Rezepte anwenden, so liegt das in Ihrem eigenen Verantwortungsbereich. Ich übernehme dafür keine wie immer geartete Haftung!

Bitte finden Sie hier das Archiv der KräuterKraftKreis Blog-Artikel. Alle aktuellen Artikel finden Sie auf www.kleindienst-john.at.

Sterndolde

Hier kommt also der versprochene „Nachschlag“ zu den Doldenblütlern: die große Sterndolde.

Schon seit ich vor etwa zwei Jahren eine Sterndolden-Pflanze für meinen Garten bekommen habe, „läuft“ sie mir auch in der Natur immer wieder über den Weg. Also ist es wohl an der Zeit, dass ich mich einmal ernsthaft mit ihr beschäftige.

Es gibt mehrere Arten (insgesamt sind neun Arten bekannt) dieses speziellen Doldenblütlers, drei davon sind mir bis jetzt begegnet  die Große Sterndolde (Astrantia major L.), die Kärntner Sterndolde (Astrantia majof var. involucrata) und die Bavaria-Sterndolde (Astrantia bavarica). Allen gemeinsam ist, dass sie sehr kräftige, ausdauernde Pflanzen sind. Sie können bis zu 150 cm hoch werden, die Farben sind eher unauffällig, meine ich. Die Kärntner Sterndolde und die Große Sterndolde kommen in Farbschattierungen zwischen weiß bis rosa/rötlich vor, die Bavaria-Sterndolde ist weiß mit leicht grünlichen Spitzen.

Sterndolde-WurzelDie Wurzeln der Sterndolden sind dickwalzig, holzig, geringelt und sie sind mit langen, dicklichen schwarzen Faserwurzeln besetzt. Kurt hat mir zwei Exemplare ausgegraben, damit ich die Wurzeln „studieren“ konnte.

Die Stängel der Sterndolden stehen meist einzeln und sehr aufrecht, sie besitzen kaum Seitenäste. Eine Verästelung findet man erst oben an der Spitze des Stängels, zwei bis zu fünf Blüten sitzen daran. Die Laubblätter sind langgestielt, 3- bis 7-teilig „gefiedert“, also verschieden stark gelappt oder eingeschnitten. Alle sind sie an jeweils einer Pflanze ziemlich gleich gestaltet.Sterndoldenblüte

 

 

 

 

 

 

Die Dolden selbst sind unterschiedlich groß, etwa im Durchmesser 1,5 – 2 cm in geöffnetem Zustand. Das „Blütenprinzip“ macht hier die Dolde optisch zur Blüte.

Sterndolde-Mikroskop1Unter dem Mikroskop sieht man die vielen kleinen Blütchen (rechts Originalgröße).

 

Sterndolde-Hüllblatt

 

Die einzelnen Blüten in der Dolde sind zahlreich. Die männlichen Blüten sind mit zwittrigen Blüten regellos gemischt, meist findet man sie allerdings eher am Rand.

Die Kelchblätter sind zumindest so lang oder meist sogar länger als die Kronblätter. Sie sind zugespitzt mit einer schmal-lanzettlichen Form. Vergrößert man sie stark, so erkennt man einen feingesägten Rand.

Sterndolde-Mikroskop2

Die Frucht mit den Kelchblättern ist etwa 4-6 mm lang, länglich walzig geformt.

 

 

Große Sterndolde

Betrachtet man die Sterndolde nicht mit dem „botanischen“ Auge, sondern nach ihrer Signatur, so stellt man fest, dass sie einen verdichteten Charakter besitzt. Der Wurzelstock schmeckt scharf. Er bildet keine Ausläufer, aber er erlaubt der Pflanze ein mehrjähriges Wiederkehren. Sie treibt also jedes Jahr von Neuem aus.
Die einzelnen Blütendolden sind wie zu einer Blüte zusammengezogen. Dieser Eindruck wird durch die sternartige Krone der Hüllblättchen verstärkt. Die Sterndolde macht einen sehr lichten, leichten Eindruck.

Als Krautdroge hilft die Sterndolde bei Erkrankungen der Atmungsorgane, wird aber auch bei Magen-Darm-Problematik eingesetzt, vor allem aber bei schlecht heilenden Wunden.

Sterndolde-BlütendetailIch habe eine der Sterndolden (wehen Herzens) zerpflückt, um sie unter dem Mikroskop näher zu betrachten. Die Skizzen, die dabei entstanden sind, finden sich hier in diesem Beitrag.

 

Detail Blüte mit Pollen

 

 

 

WurzelquerschnittBetrachtet man den Wurzelquerschnitt, so sieht man zwei verschiedene Arten von Gängen, die die Wurzel durchziehen: die eine Variante enthält eine schleimige Substanz, die zweite enthält ätherisches Öl.

 

 

 

 

 

Bayrische Sterndolde1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass ALLE Bilder meiner Homepage ausnahmslos nur mit meiner Zustimmung verwendet werden dürfen!

Doldenblütlerlust

Kurt und ich waren auf einem Seminar, das unsere Doldenblütlerlust zwar fürs Erste befriedigte, aber unser Interesse an diesen Pflanzen ganz besonders weiter geschürt hat… Unsere Gruppe war im Bodental, im Bärental und im Großen Dürrnbachgraben sozusagen mit „Doldenblütlerblick“ unterwegs. Dank Jan Albert Rispens und Ruth Mandera lernten wir viele verschiedene Doldenblütler zu sehen und zu erkennen.

P1130022Die Aufgabe, die uns gestellt wurde, war es vor allem auch, die Pflanzen „goetheianisch“ zu betrachten, also aus anthroposophischer Sicht die Gestalt (und damit die Signatur), aber auch über den Geruch und den Geschmack die Heilwirkung der verschiedenen Doldenblütler einzuordnen.

Ha, dachte ich mir, das ist ja einfach. Denn immerhin verwenden wir in der Aromatherapie doch auch eine erkleckliche Anzahl der verschiedensten Doldenblütler in Form von ätherischem Öl. Aber: ganz so einfach ist das nun doch wieder nicht… Uff!

Aber irgendwie packte uns der Forscherdrang am Schlaffitchen und die Doldenblütlerlust begann lustvolle Triebe zu schlagen…

Die erste Pflanze, die wir sozusagen auf allen Ebenen zu betrachten lernten, war die Wilde Möhre (Daucus carota). Vom Blind-Zeichnen (da wird nur nach der Beschreibung der anderen Teilnehmer gezeichnet – das Zeichnen ist dabei relativ einfach, das Beschreiben scheints extrem schwierig, denn wenn ich dabei alles gezeichnet hätte, was mir so angesagt wurde, hätte das Bild vielleicht eher einer Artischokke geglichen, als einer Karotte) bis hin zum Betrachten der verschiedenen Blütenstadien (an unserer Übungspflanze war von der Knospe bis zum Samenstand so ziemlich alles dran) war unser erster Vormittag mit Überlegungen ausgefüllt. (Ich hab dabei an Christine Lamontain denken müssen, die sich in ihrem Blog vor etwa zwei Jahren ausführlich mit der Wilden Möhre beschäftigt hat…).

Dann ging’s weiter mit dem Duft und dem Geschmack – spannend, was so ein Geschmack mit uns machen kann. Das mit dem Duft, das ist ja mein „täglich Brot“, das hat mich natürlich nicht so „beeindruckt“.

Interessant war es auch zu sehen, wie sich die Karottenblätter im Laufe der Vegetation verändern können.
Übrigens wußten Sie, dass bereits im Mittelalter violette und gelbe Karotten verwendet wurden? Die damaligen wilden Karotten hatten dünne, holzige, violette Wurzeln. Und die Kulturrüben waren gelb. Unsere heutigen Kultur-Karotten wurden übrigens erstmals in den Niederlanden gezüchtet, und zwar Anfang des 18. Jahrhunderts.

Der nächste Doldenblütler, der uns „vorgesetzt“ wurde, war das Liebstöckl (Levisticum officinalis). Dieses Suppenkraut kennen wir ja doch alle. Es ging hier aber nicht nur um das Küchengewürz, sondern vor allem auch um die entsprechende Heilwirkung der Pflanze. Wiederum wurden alle Teile genau in Augenschein genommen und darüber diskutiert, bei welchem Anlass man Liebstöckl einsetzen könnte.

Und dann kam – weil sie einfach für uns unglaublich wichtig ist – natürlich auch noch die Erzengelwurz (Angelica archangelica) unter die Lupe. Ursprünglich stammt sie ja aus dem Norden. Ihre Blattrosette ist im ersten Jahr rot. Ihre Blattscheiden sind besonders beeindruckend und ihre fertigen Blütendolden quellen in gelb-grün bereits aus der Knospe heraus, mit einer unglaublichen Kraftvollen Gebärde. Der Stängel der Erzengelwurz färbt sich in der Folge zart-lila. Das Interessante ist, dass sie – im Gegensatz zu den meisten anderen Doldenblütlern – mit ihren Dolden richtige Kugeln bildet.

Ingrid im BärentalNun, das waren nicht alle Doldenblütler, die uns in dieser Woche begegneten. Vom Bärnklau über die Bibernelle, den Riesenhaarstrang, den Berghaarstrang, das Laserkraut (in mehreren Ausführungen), die wilde Karotte, die Waldengelwurz, wilden Kümmel bis hin zur Sterndolde, um hier nur einige zu nennen, fanden wir auf unseren Wanderungen und lernten die Unterschiede der einzelnen Pflanzen zueinander kennen.

P1130035Ich hätte nie gedacht, dass eine Woche Doldenblütler-Betrachtung so spannend sein kann! Mein besonderer Liebling wurde die Sterndolde. Aber das ist eine andere Geschichte!

 

Kräuterwanderungen

Wenn Sie mit uns Kräuterwanderungen erleben, dann lernen Sie nicht nur viel über die Pflanzenwelt, die gerade sprießt, sondern auch, warum gerade so manche Pflanze hier bei uns ihre Heimat gefunden hat. So ist natürlich auch der Boden ein wesentliches Kriterium. Jede Blume, jeder Baum benötigt SEINEN speziellen Platz.

Pechnelke1Nehmen wir einmal die Pechnelke (Silene viscaria) – Sie sehen sie hier im Bild.

Sie benötigt einen mageren Boden und kommt bei uns im Frühling lediglich auf einer bestimmten Wiese vor. Der Boden sollte kalkarm sein, am besten Silikatgestein… Die Pechnelke kommt nur mehr selten vor und ich freue mich jedes Jahr darauf, sie auf dieser ganz bestimmten Wiese wieder anzutreffen. Heuer hat sie die Teilnehmer unserer Kräuterwanderung im Mai mit ihrer leuchtenden Farbe erfreut.

Bei unseren Kräuterwanderungen üben wir mit den Teilnehmern aber auch das Bestimmen von Pflanzen. Nicht jeder kennt sich mit den Bestimmungs-Handbüchern gut aus. Deshalb haben wir immer unterschiedliche Bücher in unserem Gepäck – einer mag lieber mit Zeichnungen „seine“ Pflanze bestimmen, der andere findet sie leichter mit einer fotografischen Abbildung.

P1120867Hier beim Bestimmen von Gilbweiderich… (Kräuterwanderung vom Juni 2014)

 

 

 

 

 

 

Und nach der eigentlichen Wanderung, bei der wir vielleicht das eine oder andere – nicht naturgeschützte – Pflänzchen mitgenommen haben, wird ein wenig in der „Hexenküche“ gepanscht: Wir produzieren Tinkturen, Öl-Mazerate, Hustenzuckerln, Kräuteraufstriche oder so manch anderes, was gerade zur Jahreszeit paßt.

Tinkturen

Tinkturenansatz:
Mohnblüten, Kornblumenblüten, Hirtentäschel

 

 

 

Jeder nimmt sich davon etwas mit nach Hause.

Wir besprechen aber auch jeweils drei gerade aktuell aufzufindende Pflanzen, schauen uns deren Heilwirkung an, überlegen, warum sie in der Volksheilkunde ihren Stellenwert erhalten haben, welche Inhaltsstoffe wir in diesen Pflanzen finden können und vor allem auch, in welcher Form wir sie für unsere Kräuter-Hausapotheke nutzen können – oder nicht (falls es sich um eine Giftpflanze handeln sollte).

Natürlich dürfen auch lukullische Genüsse nicht vergessen werden: es gibt immer auch eine Jause mit Kaffee, Tee und Kuchen oder mit selbstgebackenem Brot und Kräuteraufstrichen, einer Kräutersuppe oder einem Wiesensalat… :-)

Unsere nächste Kräuterwanderung ist übrigens für den 14. August 2014 vorgesehen – ein magisches Datum, denn da wird es um den Kräuterbuschen gehen, der dann am 15. August geweiht werden kann und in den wir so viele verschiedene Kräuter einbinden werden, wie uns die Natur zu dieser Zeit schenkt. Anmeldungen dafür sind noch möglich. Benutzen Sie bitte dafür unser Kontaktformular.

KräuterbuschenWir freuen uns darauf, auch Sie mit der Schönheit unserer Landschaft bekannt zu machen!

 

 

 

 

 

 

 

Mädesüß

Ach wie liebe ich den Duft vom Mädesüß! Jetzt ist es bald wieder so weit: die Mädesüß-Stauden in meinem Garten bilden bereits ihre Knospen und in wenigen Tagen werden sich die kleinen, weißen Blüten ihren Weg in das Sonnenlicht bahnen!

Mädesüß – es wird auch Wiesenspierstaude, Wiesenkönigin oder Wiesengeißbart genannt – ist weit verbreitet. Es wächst gerne auf Ruderalflächen, also an Straßenböschungen und Bahndämmen, in feuchten Gräben oder an einem Bachufer – hat man Glück, dann wächst es auch im eigenen Garten. Was ist das nun für eine Pflanze? Zuerst einmal die botanischen Facts: der korrekte botanische Name lautet „Filipendula ulmaria„. Die Staude wird zwischen 80 und 120 cm hoch, besitzt weiße, manchmal leicht rötliche Blüten in Form der für sie so charakteristischen Trugdolden. Ihre Blätter sind gefiedert und sie hat einen starkfaserigen Stängel.

 

MädesüssMädesüß gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), der Signatur nach rechnet man es zu den Mondpflanzen (bedingt durch die cremig-weißen Blüten). Der Duft der Pflanze ist nicht ganz so süß, wie man aus dem Namen entnehmen könnte: Die Blätter riechen eher schon mal nach Zahnarzt, mit Anklängen an Kaugummi :-). Den Blüten entströmt ein zarter Duft nach Bittermandeln.

Die Pflanze enthält Salicylsäure. Das bewirkt, dass sie schmerzstillend und schweißtreibend ist, da sie die Temperaturregulationszentren des Gehirns beeinflusst. Mädesüß-Tee hilft daher gut bei grippalen Infekten, er stärkt das Immunsystem.

Das ätherische Öl des Mädesüß wirkt adstringierend, antimikrobiell, antioxidativ und entzündungshemmend. Man verwendet es zur unterstützenden Behandlung von fiebrigen Erkältungskrankheiten.

Eine stärkende Wirkung hat auch das Mädesüß-Hydrolat, das man durchaus selbst destillieren kann. Das krautig und „grün“ duftende Hydrolat erhält man zwar auch im Fachhandel, aber ich bevorzuge es, meine Hydrolate soweit wie möglich selbst zu produzieren. Um ein gutes Hydrolat zu erhalten, benötigt man nur wenige Pflanzen. Wichtig ist, den richtigen Sammelzeitpunkt zu erwischen. Man sammelt für das Hydrolat die Blütenköpfe der Pflanze vor der Vollblüte, dann entfalten sie beim Destillieren den intensivsten Duft. Es sollte nach der Destillation einen pH-Wert von ca. 3,3 haben.

Das Hydrolat – aber auch der Tee – lindern rheumatische Beschwerden und Gicht.

Ich bevorzuge aber das Hydrolat für meine Sommersonnen-Desserts, wie z.B. einen Fruchtsalat oder auch eine Sommerbowle… Da wirkt das Dessert dann auch gleich wie ein leichtes Mittel gegen Kopfschmerz (sollte man ein wenig zu  viel Sonne erwischt haben)…

Buchtipp: „Hydrolate -Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, erschienen im Freya-Verlag (1. Aufl. Mai 2012, 2. Aufl. Okt. 2012)

 

 

Vogelmiere

Vogelmiere

Ein wenig beachtetes Kräutlein ist sie, die Vogelmiere! Und so viel Gesundheit kann sie uns gerade im Frühling schenken!

Ich verwende sie gerne in einem Frühlingssalat, z.B. wie in diesem hier:

eine Handvoll Vogelmiere
eine Handvoll Gänseblümchenköpfe
eine Handvoll Löwenzahnblätter
eine Handvoll junge Blättchen vom Sauerampfer
vier kleine knackige Radieschen
ein paar Blättchen und Blüten vom gefleckten Lungenkraut
eventuell Pflücksalat oder Vogerlsalat, so vorhanden
wenn man mag, passt Ziegenkäse sehr gut dazu…

Marinade: Rapsöl, Holunderblütenessig, Salz, etwas Zucker (ja, ich steh dazu!), etwas Pfeffer nach Geschmack und Wasser zum Verdünnen des Essigs, falls er zu „scharf“ ist.

Dazu passt am besten ein frisch gebackenes Weißbrot:

500 g Weizenmehl
1 Packerl Trockengerm
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
5 Eßlöffel Olivenöl
ca. 350 ml lauwarmes Wasser
Weizenmehl, Germ, Salz und Zucker werden mit dem Wasser zu einem schönen Teig verrührt, dann kommt das Olivenöl dazu. Gut vermischen (ich mach das von Hand, aber natürlich kann man’s auch in der Küchenmaschine mischen).
Ca. 45 Minuten gehen lassen, nochmals durchmischen, weitere 45 Minuten gehen lassen, wiederum durchmischen, Brote formen und ein letztes Mal ca. 40 Minuten gehen lassen. Bei ca. 200°C (Backrohr vorheizen, sonst bleibt es womöglich „sitzen“) ca. 30 Minuten lang backen.

Mahlzeit!

 

 

Schon gewußt: Pharmakognosie

Hirtentäschel

Die Pharmakognosie oder Wirkstofflehre ist eine Wissenschaft, die sich mit den Stoffen beschäftigt, die aus der Natur kommen. Jede Pflanze besteht ja aus verschiedenen Stoffen, die ihr Struktur geben. Diese Strukturen werden entweder durch weiche Substanzen gebildet – wie z.B. Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett – oder durch holzartige Substanzen – beispielsweise Lignine oder auch Zellulose. Daneben kommen verschiedene Stoffe vor, wie z.B. Mineralstoffe, Vitamine, Säuren, die man im Zellsaft finden kann.
Und dann gibt es noch die für jede einzelne Pflanzenart besonderen Stoffe, wie ätherische Öle, Alkaloide, Glykoside, Schleimstoffe usw.
Man hat im Laufe der Zeit versucht, die einzelnen Inhaltsstoffe chemisch voneinander zu isolieren und sie danach zu definieren.

Bei all diesen wissenschaftlichen Versuchen, die Wirkung einer Pflanze an einem bestimmten Wirkstoff „aufzuhängen“, kommen wir doch nicht daran vorbei, dass eine Pflanze nun einmal ein Ganzes ist. Und mit diesem ganzheitlichen Ansatz lässt sich auch erklären, warum z.B. ein bestimmter Heiltee seine Wirkung zeigt oder eine Tinktur besonders hilfreich ist. In jeder Heilpflanze sind Wirkstoffe und sogenannte indifferente Stoffe (= Stoffe ohne besondere, spezielle Wirksamkeit) gemeinsam vorhanden. Diese indifferenten Stoffe verhelfen unserem Organismus dazu, die wichtigen Wirkstoffe der Pflanze schneller oder auch langsamer aufnehmen zu können. Wenn man beispielsweise den Hauptwirkstoff einer Pflanze isoliert, so wirkt er meist anders, als die Pflanze in ihrer Ganzheit im Körper wirksam wird. Lediglich durch das Zusammenspiel aller in der Pflanze vorhandenen Substanzen erhält die jeweilige Heilpflanze ihre spezielle Wirkung!

Der Wirkstoffgehalt einer Pflanze ist niemals gleich. Schwankungen ergeben sich bedingt durch den Standort, das Klima, die Erntezeit, die Trocknung und die Lagerung (daher sollte man versuchen, wenn möglich den richtigen Erntezeitpunkt einzuhalten und bei der Trocknung und Lagerung besonders sorgfältig zugange zu sein). Nur dann kann man sicher sein, dass die getrockneten Pflanzen auch später noch ihre Wirkung entfalten können.

Letztlich ist die Zusammensetzung der Pflanzen durch eine Anzahl verschiedener Stoffe geprägt – zum Teil bilden sie die festen Teile des Pflanzenkörpers aus, zum Teil bilden sie Aufbaustoffe und Säfte. Und in allen Zellteilen können sich dann noch die spezifischen Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe finden, die für die spezielle Wirkung einer Pflanze maßgeblich sind.

Einige der pflanzlichen Substanzen sind wasserlöslich (hydrophil) und können sich z.B. auch in unseren Hydrolaten wiederfinden. Dazu müssen sie aber „flüchtig“ sein, das heißt, ihr Molekulargewicht muss niedriger sein, als 250 g/mol . Einige sind fettlöslich (lipophil) und wir finden sie dann beispielsweise konzentriert im ätherischen Öl der entsprechenden Pflanze.

Schauen wir uns aber die Inhaltsstoffe einer Pflanze ein wenig genauer an, so finden wir die sogenannten „primären“ und die „sekundären“ Pflanzeninhaltsstoffe, und die sollten uns schon einen weiteren Blick wert sein…

Was sind primäre Pflanzeninhaltsstoffe?

Primäre Pflanzeninhaltsstoffe kommen in allen höheren Pflanzen vor. Sie haben vor allem mit der Photosynthese, Atmung, Lipidsynthese (Fett-Synthese) usw. zu tun. Es sind jene Stoffe, die unserem Körper Energie liefern und für uns lebensnotwendig sind. In der Pflanze bilden sie vor allem die festen Strukturen einerseits, die für die Form, das Aussehen der Pflanze wichtig sind, andererseits bilden sie Verbindungen, die sich im Zellsaft befinden, und die letztlich für die Ernährung der Pflanze, aber auch des Menschen interessant sind.
Hier gibt es drei große Gruppen:

  • Kohlenhydrate (Saccharide):
    Die „Zucker“ sind die am weitesten verbreiteten organischen Nahrungsbestandteile. Es handelt sich dabei um Zuckermoleküle und Ballaststoffe, die verschiedene Qualitäten aufweisen.
    Einfachzucker (Monosaccharide): sind gut in Wasser löslich (hierher gehören beispielsweise Traubenzucker, Fruchtzucker, Schleimzucker)
    Zweifachzucker: hier nimmt die Wasserlöslichkeit bereits ab (Beispiele: Malzzucker, Milchzucker, Rohr- und Rübenzucker)
    Dreifachzucker: bei ihnen steigt die chemische Widerstandsfähigkeit an (Pektin…)
    Mehrfachzucker: sie sind kaum mehr reaktiv, da beispielsweise Zellulose in Wasser unlöslich ist. (Beispiele: Inulin, Dextrin, Zellulose…)
  • Eiweißstoffe
    Proteine bzw. Eiweiße stellen die Grundbausteine des Zellorganismus dar. Der Aufbau erfolgt aus 21 verschiedenen Aminosäuren (beim Menschen), von denen der menschliche Körper jedoch nicht alle selbst synthetisieren kann.
    Diese insgesamt 9 sogenannten essentiellen Aminosäuren müssen daher über die Nahrung als pflanzliche Proteine aufgenommen werden. Besonders hohe pflanzliche Proteingehalte finden sich bei Hülsenfrüchten (Leguminosen) wie Sojabohnen oder Linsen.
    (Beispiele: Alanin, Asparagin, Cystein, Glutamin, …)
  • Fette
    Sie befinden sich vor allem in den Speicherorganen der Samen und Früchte.

 

 

Ein kleines Osterritual zu Ehren der Göttin Ostara

Kriechender Günsel

Ein kleines Osterritual – Beitrag von Sandra Frank

Ostara – das Fest, aus dem letztendlich das christliche Osterfest hervorging, wurde ursprünglich am 21. März zur Frühlingstag- und Nachtgleiche gefeiert. Es war der Göttin „Ostara“ geweiht und der Name „Österreich“ leitet sich ebenfalls von ihr ab! Frühlingstag- und Nachtgleiche bedeutet, dass an diesem Tag Licht und Dunkelheit gleich lang sind, es ist daher auch ein Fest des Gleichgewichtes. Die Tage werden länger, die fruchtbare Zeit beginnt, die Bauern beginnen mit der Aussaat, die Natur beginnt sich zu erneuern. Es ist daher vor allem das Fest des Neubeginns. Daher eignet sich folgendes kleines Ritual für einen persönlichen Neubeginn und um das Alte los zu werden:

Nimm ein Hartgekochtes Osterei (am besten ein Rotes! Rot steht für die Fruchtbarkeit und somit stark in Zusammenhang mit dem Ostarafest) und schreibe auf die Schale die Dinge, die du gerne loswerden möchtest: z.B. Kummer, Sorgen, Ängstlichkeit, etc.

Dann wird das Ei geschält und die Schale dem Feuer übergeben – so dass sich der „Schatten“, der einen belastet und den man gerne loswerden möchte, im Feuer auflösen. Findet das Ritual in einer Gruppe satt, kann man sich gegenseitig unterstützen, indem man die Eier vor dem Schälen gegeneinander schlägt – ja genau, man kennt das auch als „Eierpecken“ – wobei es bei diesem Ritual nicht darum geht, welches Ei schneller zu Bruch geht, wie das beim klassischen Eierpecken der Fall ist 

Du hast nun ein frisches, weißes Ei in der Hand – dieses wird nun mit dem Salz (Symbol für das Positive in deinem Leben) gewürzt und verspeist.

Die Rauhnächte

Der Name „rau“ – für die Rau(h)nächte – leitet sich nicht vom Adjektiv rau (uneben) ab und auch nicht von Rauch. Vielmehr geht die Bezeichnung auf das mittelhochdeutsche Wort rûch (haarig) zurück und ist in der Kürschnerei als Rauware für Tierfell noch in Verwendung. Die Nächte stehen in enger Verbindung mit Ritualen rund um das Nutzvieh, aber auch Verwandlungen zwischen Tieren und Menschen oder haarigen mythischen Wesen.
Man vermutet, dass der Brauch seinen Ursprung in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr, das nur 354 Tage umfasst, hat. Um auf die 365 Tage des Sonnenjahres zu kommen, wurden einfach 11 Tage und 12 Nächte bzw. 12 Tage und 13 Nächte als tote Tage (das sind Tage außerhalb der Zeit) eingeschoben.

Die Rauhnächte oder Unternächte sind die Nächte vom St. Thomasabend (21. Dezember) bis Heiligendreikönig, nach anderen vom Christabend bis Heiligendreikönig. An den Vorabenden des St. Thomastages, des Christfestes, des Neujahrstages und des Dreikönigfestes ( 20., 24., 31. Dezember, 5. Jänner) rauchte (räucherte) man alle Räume des Hauses mit Weihrauch und besprengte sie mit Weihwasser, um sie zu segnen und dadurch die Hexen und bösen Geister zu vertreiben, denn die Unternächte sind die Zeit, in welcher die Geister ungescheut umgehen und ihr Wesen treiben.

Bei unseren Vorfahren waren die Raunächte heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und in der Familie gelebt.

Als Raunächte bezeichnet man die Nächte zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar. Sie gingen immer von Nacht zu Nacht. „Nacht“ deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag „Nacht“. Es gibt regionale Unterschiede in Bezug auf den Beginn der Rauhnächte. Vielerorts wird der 21. Dezember (die Thomasnacht) nicht als Beginn der Rauhnächte gesehen. Jedoch findet am 21. Dezember eben dieser wichtige Umschaltpunkt im kosmischen Erdenjahr statt. Das natürliche Jahr beginnt zur Wintersonnenwende (nach dem keltischen Lebenskreis), die längste Nacht und der kürzeste Tag sind durchlebt. Jetzt steigt die Sonne wieder nach oben – der Tiefpunkt der Sonnenbahn ist erreicht. Die Kräfte des Lichts haben wieder einmal gesiegt, sie werden langsam wieder stärker und die Tage werden länger.

Vor allem vier Rauhnächte sind von besonderer Bedeutung, wobei – einem alten Sprichwort gemäß – davon zwei „feiste“ (24.12. und 5.1.) und zwei „magere“ (21.12. und 31.12.) sind.
Die Nacht vom 5./6. Jänner ist die „Perchten-Nacht“.
Diese oben genannten Rauhnächte galten mancherorts als derart „gefährlich“, dass sie mit Fasten und Beten begangen wurden, um keinen Schaden zu erleiden.

Jede der 12 bzw. 13 Raunächte wurde von unseren Vorfahren für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln (auch der Brauch des Bleigießens ist ein Überbleibsel der vielfältigen Raunachtorakel) benutzt. Daher wurden diese Nächte auch „Losnächte“ genannt.

Somit steht die erste Raunacht für den Jänner, die zweite Raunacht für den Februar usw. Es wurde alles beobachtet: wie war das Wetter, hat das Essen geschmeckt, wurde gestritten usw. Auch das noch so Unwichtige, hatte eine Bedeutung. Darum wurden die Raunächte vorsichtig und wachsam begangen, da sie das ganze kommende Jahr in sich bargen und jeder selber dafür verantwortlich war, wie er die Weichen stellte.

Eine andere Tradition ist es, in den ersten sechs Nächten das alte Jahr noch einmal gedanklich zu durchwandern, es zu ordnen, überdenken und abzuschließen. Während der Räucherung der letzten sechs Nächte können wir uns auf das kommende Jahr positiv einstellen. Wir können Wünsche, Visionen und Bilder, die mit dem neuen Jahr in Verbindung stehen, hochkommen lassen, während wir durch die Räume gehen oder vor der Räucherschale sitzen.

In den ländlichen Gegenden – vor allem in den katholisch beherrschten – kennt man die zwölf Lostage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. In diesen zwölf Rauhnächten werden noch immer Haus und Stall ausgeräuchert.

Wenn die kleine Prozession von ihrem Rundgange in die Stube zurückgekehrt ist, knien alle nieder und beten, worauf die Männer ihre Mützen, die Weiber ihre Kopftücher über den Rauchtopf halten und dann rasch das Haupt bedecken: Das gilt als Mittel gegen Kopfleiden. Nun ist alles im Hause geweiht ( gesegnet), selbst der Kehrricht. Dieser darf daher diesmal nicht weggeworfen werden. Man streut ihn auf das Kornfeld, um es vor Schauer zu bewahren. Ich habe bei einem Besuch in Osttirol auf einem alten Bauernhof gesehen, wie man es seit undenklichen Zeiten praktiziert hat: In eine Eisenpfanne wird ein gut getrockneter Zunderpilz (ein getrockneter Baumschwamm, der auf Rotbuchen und Birken wächst) gegeben. Dieser Zunderpilz glüht lange, ohne Funken zu versprühen. (Wir kennen doch alle den Begriff „das brennt wie Zunder“?) Auf die Glut streut man nun das Räucherwerk und damit geht man durch Haus und Stall. Um die Wirkung zu steigern, sprach man in früheren Zeiten dazu besondere Gebete.

Die verwendete Räuchermischung ist jedenfalls stark reinigend. Weihrauch, Wacholder, Tanne, Fichte und Lärche werden noch immer zum Räuchern verwendet.

Wenn man sich auf die Spuren der Räucherkultur in Nordeuropa begibt, so stößt man auch unweigerlich auf die Kelten. Sie kannten bereits das Weihrauch-Harz, ebenso wie die Myrrhe. Warum? Sie kamen im Gefolge von Alexander dem Großen bereits bis nach Persien und brachten diese Harze von dort mit.
Die Kelten hatten bereits den Brauch, zur Zeit der Wintersonnenwende zu räuchern und damit einen Reinigungsprozess durchzuführen. Zu dieser Zeit war die Wintersonnenwende auch der Beginn des neuen Jahres. Die Kelten fasteten zu dieser Zeit nach altem Brauch 12 Tage und 12 Nächte lang – eben die Zeit der Rauhnächte. Träume galten als besonders bedeutungsvoll und so entstanden auch die Geschichten um die Lostage dieses Zeitraums, wo alles, was wir im Traum sehen können, uns die Zukunft bedeutet.

In den Rauhnächten wird aber auch oft mit den im Sommer gesammelten Kräutern geräuchert (denken wir nur an den Johannisbuschen oder den Lieb-Frauen-Tag-Buschen). Von diesem Heilkräuterbuschen werden einige Spitzen abgezupft und zur Räuchermischung dazugegeben. Dadurch wird eine besonders kräftige Heilwirkung erzielt.

Nach der Keltenzeit lebten die Bräuche weiter, durch die Hand der Weisen Frauen, bis ins frühe Mittelalter. Leider wurden durch die Inquisition nicht nur die Hexen verbrannt sondern es verschwand auch viel vom alten Wissen, weil es nicht mehr von Generation zu Generation weitergegeben werden konnte.

In den Rauhnächten können mutige Leute durch Losen (oder Lisna, Lismen) die Schicksale des nächsten Jahres erkunden. Man lost auf Kreuzungen, Friedhöfen, an Bächen, unter Schwarzkirsch, Kriecherl-, Weichsel- Zwetschkenbäumen und in der Weihnacht auch an Stalltüren.

Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?

Auf die Frage „Was wünscht Du Dir denn heuer zu Weihnachten?“ habe ich vor wenigen Tagen die Antwort bekommen: „Ein Lächeln und ein wenig Zeit.“ Na ja, ein Lächeln, das geht ja leicht, so denkt man sich. Aber Zeit – ? Die nehme ich mir ja nicht einmal für mich selbst…

Zeit, Freundlichkeit, ein Lächeln und eine liebevolle Berührung – das sind wohl in unserem Alltag die einfachen, aber auch die kostbarsten Geschenke, die wir einander überreichen können.
Wenn wir uns gegenseitig unsere Aufmerksamkeit, unsere Zeit, unsere Zuwendung schenken, so ist das wertvoller, als so manches teure Präsent.
Nutzen wir also den Advent, um ein wenig langsamer, bedächtiger, achtsamer mit uns selbst und unseren Nächsten umzugehen! Wenigstens in diesen Wochen bis zum Heiligen Abend…

Das Schöne daran ist, dass jeder von uns die Freiheit besitzt, selbst zu entscheiden, wie er die vorweihnachtliche Zeit gestalten mag. Ach, ich höre Sie schon seufzen: aber ich muss doch – ich soll doch – ich hab noch zu tun… Wirklich???

Für meinen Mann und mich gibt es nichts Schöneres, als in der kalten Jahreszeit gemütlich zusammen zu sitzen, zu plaudern, zu lesen, duftenden Tee zu trinken. Und natürlich auch, Geschenke zu produzieren, die vom Herzen kommen (und die nicht unbedingt materiellen Wert haben müssen…). Einmal nicht nur an den nächsten Kurs, die nächste Fahrt, die nächste Arbeit zu denken und daran, was alles noch nicht erledigt ist…

Also nehmen wir uns Zeit beispielsweise für einen Orangenpunsch:

½ kg Orangen
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
½ Zitrone
¼ l Rotwein
2 Teebeutel Schwarztee
¾ l Wasser
½ dl Grand Marnier
½ dl Rum
2 Zimtstangen
10 Gewürznelken
Orangen und Zitrone pressen. Zusammen mit Wein, Wasser, Tee, Grand Marnier, Rum und Gewürzen einmal kurz aufkochen. Ein wenig süßen und durch ein Sieb abseihen.

Prost!

 


Räuchern im Jahreskreis

Feuer

Räuchern macht glücklich – und Räuchern im Jahreskreis kann auch sehr inspirierend sein!

Haben Sie sich schon einmal mit den verschiedenen Räucherstoffen auseinandergesetzt? Im Grunde genommen kann man beinah alles pflanzliche Material verräuchern, begonnen mit Harzen (traditionell z.B. mit Weihrauch und Myrrhe, Fichten- und Lärchenharz, Benzoe und Perubalsam), mit Kräutern (am besten alles, was rund ums Haus wächst) und mit Hölzern (Sandelholz, Kiefernholz…) und mit Nadeln (Wacholder, Tanne, Fichte…), aber auch mit getrockneten Beeren.

Was sich für Ihre spezielle Räuchermischung am besten eignet, welches Räuchergut traditionellerweise für bestimmte Anlässe verwendet wird, vor allem aber, wie man damit umgeht, das alles und noch mehr erfahren Sie in unserem Workshop am 8. Dezember 2013 (14.30 – ca. 18 Uhr) in kleinem Kreis.

Anmeldungen zu diesem Workshop sind noch möglich. Bitte kontaktieren Sie mich über unser Kontakt-Formular! Wir freuen uns auch über Ihr Interesse!

Sollten Sie ein Räucherworkshop für Ihre eigene Gruppe organisieren wollen, so ist auch das gerne möglich – fragen Sie bitte einfach bei uns nach!