Räuchermischungen

Immer wieder werde ich gefragt, was ich denn für Räuchermischungen für die Raunächte vorbereite… Kurt und ich stellen jeweils Mischungen für die Monate des kommenden Jahres her und in jeder Raunacht wird dann eine davon verräuchert…

Räucherwerk1In unseren beiden Räucherkoffern und in zahlreichen braunen Papiertüten bewahren wir die Materialien für unsere Räucherungen auf und dann wird – großteils intuitiv – die jeweils passende Mischung hergestellt.

Empfehlenswert ist es dabei, sich ein Thema für den vorgesehenen Zeitraum zu überlegen, beispielsweise verknüpft mit einem besonderen Wunsch für den entsprechenden Monat. Diese Themen können sehr vielfältig sein, ebenso wie es ja wir selbst auch sind. Immer jedoch ist die jeweilige Mischung auch mit der Bitte um Frieden und Gesundheit versehen.

Zum Weiterlesen bitte hier klicken ...

Die Rauhnächte

Der Name „rau“ – für die Rau(h)nächte – leitet sich nicht vom Adjektiv rau (uneben) ab und auch nicht von Rauch. Vielmehr geht die Bezeichnung auf das mittelhochdeutsche Wort rûch (haarig) zurück und ist in der Kürschnerei als Rauware für Tierfell noch in Verwendung. Die Nächte stehen in enger Verbindung mit Ritualen rund um das Nutzvieh, aber auch Verwandlungen zwischen Tieren und Menschen oder haarigen mythischen Wesen.
Man vermutet, dass der Brauch seinen Ursprung in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr, das nur 354 Tage umfasst, hat. Um auf die 365 Tage des Sonnenjahres zu kommen, wurden einfach 11 Tage und 12 Nächte bzw. 12 Tage und 13 Nächte als tote Tage (das sind Tage außerhalb der Zeit) eingeschoben.

Zum Weiterlesen bitte hier klicken ...