Weil’s grade passt: Sommerlektüre

Weil’s gerade passt: ich verlose wieder einmal ein Buch als spannende Sommerlektüre…

Allerdings sollte man drei Fragen richtig beantworten können, damit dann das kleine Glücksengerl auch eine/n Gewinner/in aus den richtigen Einsendungen ziehen kann!

Die drei Fragen:

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  1. Wieviele Bücher sind von mir bereits beim Freya-Verlag erschienen? (Na das sollte leicht sein!)
  2. Jetzt wird es schon ein wenig schwieriger: Wir suchen eine Pflanze, die gerne im Sommer auch im Gebirge wächst (auch auf der Rax, auf dem Großglockner, etc.), aber wegen ihrer Schönheit auch in so manchem Garten zu finden ist. Sie hat blaue Blüten, ist höchst giftig (sie enthält ein besonderes Alkaloid) und es gibt nur ein einziges Insekt, das sie gefahrlos bestäuben kann. Die Pflanze wird zwischen 50cm und 150cm hoch und blüht zwischen Juni und August. Wie heißt diese Pflanze?

Mädesüß und Baldrian

Schwer hat man’s, wenn man ein Neuling beim Pflanzenbestimmen ist. Auch mir fällt es nicht immer ganz leicht, eine Pflanze genau zu definieren. Kein Meister ist vom Himmel gefallen! Aber man kann’s lernen – es ist gar nicht so schwer!

Worauf muss man beim Bestimmen zumindest achten?

Zuallerst möchte ich festhalten: eine Pflanze abzupflücken oder gar auszureißen, das sollte man unterlassen! Man kann eine Pflanzenbestimmung am besten direkt vor Ort mit Hilfe eines guten Bestimmungsbuches machen.

Zuerst schauen wir uns den allgemeinen Wuchs an:

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  • Wie ist der Stängel? Glatt, riffelig, gleichmäßig grün oder irgendwie gefleckt, behaart?
  • Wenn ich eine Blüte finde, wie sieht sie allgemein aus? Im Detail: wieviele Blütenblätter, vor allem auch, welche Farbe hat die Blüte?
  • Handelt es sich um eine Dolde oder eine Einzelblüte?

Erdrauch

Nein, nein, die Erde raucht nicht! Der Erdrauch ist eine hübsche Frühlingspflanze und heute hab ich im Garten einer Freundin welchen entdeckt, der sich dort von alleine angesiedelt hat… Der Erdrauch gehört zu den Mohngewächsen (Papapveraceae) und ist ein zartes Kraut, das einen mageren, eher kalkhaltigen Boden bevorzugt. Ich finde ja, er schaut nicht wirklich wie ein Mohngewächs aus, das stelle ich mir ja etwas anders vor. Aber schön ist er, der Erdrauch!

Erdrauch

Man hat den Erdrauch in früheren Zeiten – schon bei den Kelten und Germanen -gerne zum Räuchern verwendet. Er ist und war auch ein magisches Kraut. Viele Geschichten ranken sich um die zarte Pflanze! Die Alchemisten verwendeten ihn vor allem dazu, sich „unsichtbar“ zu machen.

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Gartenfreuden

Im Frühling blühen uns wunderbare Gartenfreuden: dort blüht eine frühe Tulpe, hier sind Veilchen – oh wie schön: Und da blüht bereits der Beinwell! In jeder noch so kleinen Ecke grünt und blüht es!

Zeit also, sich ein paar Gedanken zur Gartenarbeit zu machen!

Leider sieht man heuer noch kaum mal eine Biene. Hummeln, ja die gibt es noch, sogar noch einige. Aber wo sind die Bienen? In unserer Nachbarschaft stehen ein paar Bienenstöcke, und so hab ich mal nachgefragt. „Leider“, so die Antwort, „wird auch in unserer schönen Umgebung zu viel Kunstdünger gestreut.“ Und weiter: „…und der Winter hat den kleinen Sumsern auch ziemlich zugesetzt.“

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Pflanzen des Jahres 2018

Alle Jahre wieder gibt es eine Anzahl von „Pflanzen des Jahres“.

Hier eine kleine Übersicht über jene Pflanzen, denen in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird:

Zur Wildblume des Jahres 2018 wurde der Langblättrige Ehrenpreis (Veronica longifolia) gewählt.
Die Staude des Jahres 2018 ist die Taglilie (Hemerocallis).
Als Heilpflanze des Jahres 2018 steht der Ingwer (Zingiber officinalis).
Zum Unterschied dazu gibt es auch eine Arzneipflanze des Jahres 2018, es handelt sich dabei um den Andorn (Marrubium vulgare).
Dann finden wir noch eine Duftpflanze des Jahres 2018: Diese Ehre wurde der Minze (Mentha piperita) heuer zuteil.
Und auch einen Baum findet man in dieser illustren Reihe. Der Baum des Jahres 2018 ist die Esskastanie, Edelkastanie oder auch Maroni (Castanea sativa) genannt.

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Bergkräuterwanderung

Bei unserer Bergkräuterwanderung auf der Rax im südlichen Niederösterreich fanden wir eine Fülle an wunderschönen Blumen.

Wir starteten bei der Bergstation der Rax-Seilbahn und gleich nach wenigen Metern hielten wir bei unserer ersten Station: eine typische Almwiese. Alpen-Milchlattich, Berg-Johanniskraut, Alpen-Dost, Bach-Nelkenwurz und viele andere wurden bestimmt und natürlich auch fotografiert…

BergkräuterWeiter ging es und wir wurden begleitet von Frauenmantel, Baldrian und Knabenkräutern, Huflattichblätter, Pestwurz (bereits verblüht), Eisenhut (knapp vor dem Aufblühen) und interessante Gräser (beispielsweise ein „selbstgebärendes“ Gras, das in seinen Spitzen die jungen Pflanzen bereits fertig macht und sie dann auf die Erde „wirft“), Sonnenröschen u.v.a.m.

Vor dem Ottohaus – am sogenannten Praterstern – wachsen derzeit Edelweiß und Steinraute, knapp daneben dann im Alpengarten auch Türkenbundlilie und Enzian.

Bunte Bergblumenwiesen – eine wahre Pracht!

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Pflanzeninhaltsstoffe

Vor wenigen Tagen habe ich im Österreichischen Verband für Radiästhesie und Geomantie in Wien einen Vortrag zum Thema Pflanzeninhaltsstoffe gehalten.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag auf YouTube anzusehen. Hier finden Sie den Link dazu (klick!).

Viele Pflanzen können heute – aufgrund ihrer Inhaltsstoffe – medizinisch genutzt werden. In früheren Zeiten wurde in der Volksheilkunde bereits eine Reihe davon angewendet, ohne dieses chemische Hintergrundwissen. Einige der Informationen unserer heutigen Zeit verunsichern. Teilweise zu unrecht, teilweise mit gutem Grund. Aber sehen Sie bitte selbst!

Kulturerbe Semmeringbahn

Semmering1842 wurde die Bahnstrecke Wien-Gloggnitz und 1844 die Strecke Mürzzuschlag-Graz eröffnet. Die Semmeringstraße verband diese beiden Eisenbahnstrecken mehr als ein Jahrzehnt lang miteinander. Täglich quälten sich schwerstbeladene Fuhrwerke über die Straße. Gespanne mit bis zu zwölf Pferden waren keine Seltenheit. Durch die günstige Verbindung mit der Bahn bis zum Fuße des Semmerings nahm der Reiseverkehr stark zu und die neue Semmeringstraße wurde sehr stark frequentiert.

Besondere Ereignisse waren die Transporte der Dampflokomotiven von Gloggnitz aus nach Mürzzuschlag. Die Lokomotiven kamen von der Wiener Lokomotivfabrik und wurden mit bis zu 40 Pferden bespannt um die Passstraße bewältigen zu können.

Es sollte allerdings nicht mehr lange dauern, bis auch der Semmering durch die Eisenbahn bezwungen werden konnte.
Die ersten dahingehenden Überlegungen stammen von Franz Xaver Riepl aus dem Jahr 1829. Für die Ausführung dieser Pläne waren aber die technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben.

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Kräuter im Juni

Nach einem Mai, der nicht so recht wußte, ob er nicht doch ein April sein wollte, sind in den letzten Tagen die Pflanzen im KräuterKraftKreis-Garten über sich hinaus gewachsen. Es blüht und grünt und wir haben das Gefühl, uns durch einen Dschungel zu bewegen…

Was natürlich auch zur Folge hat, dass alle Wildkräuter besonders gut sprießen! Wer also noch Lust darauf hat, das eine oder andere späte Frühlingskräutlein zu verarbeiten, der sollte das bald einmal tun, bevor die Hitze des Juni „zuschlägt“.

Empfehlenswert ist es, jetzt noch rasch einiges für unseren Haustee zu sammeln. Wer einen Garten sein eigen nennt, kann hier sicherlich so manches finden. Und auch Wald und (hoffentlich unbehandelte) Wiese schenkt uns wertvolles Grün! Wiesensalbei beispielsweise findet sich jetzt recht oft. Aber auch junge Blätter von Himbeere, Brombeeere und Walderdbeere können noch gesammelt werden, um sie für Tee zu trocknen.
Witwenblumen (Skabiosen) blühen weiß, rosa bis hin zu dunkellila. Sie gehören zu den Kardengewächsen (Dipsacaceae) und sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch als herb-würziges Teekraut einsetzbar.

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Beinwell

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Junge Beinwellpflanze mit Knospen

Der Beinwell, Symphythum officinalis, liebt meinen Garten! Und ich, ich liebe Beinwell!

Auf dem Bild sieht man übrigens bereits die Blütenknospen. Und man kann die feinen Härchen erkennen, die seine Blätter so filzig-weich machen…

Warum ich mich darüber freue, dass der Beinwell eine relativ große Fläche eines meiner Beete in Besitz genommen hat? Das ist schnell erklärt: In unserer Familie herrscht ein ständiger Bedarf an Beinwellsalbe, aber auch an Beinwell-Blütengel.

Beinwell kurz botanisch

Symphytum officinalis gehört zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae).
Früher wurde er auch „Wallwurz“ oder „Beinwurz“ genannt, was auf seine Verwendung bei Beinbrüchen hinweist.
Es gibt etwa 40 Unterarten.
Die Wurzeln sind eher fleischig und knotig. Das Kraut ist rau und borstig behaart. Die Blütenfarben können – je nach Unterart – von gelblich-weiß bis dunkellila reichen. Die Blüten sind zwittrig und bilden einen sogenannten entständigen Doppelwickel.

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