Knospen und Rinden

KnospenWer geht schon im Winter hinaus, nur um Bäume anzusehen? Immer wieder werde ich das gefragt. Aber wenn nicht im Winter, wann dann können wir üben, anhand der Rinde und der Winterknospen Bäume zu erkennen und einzuordnen?

Nun: wir hatten am vergangenen Wochenende das Vergnügen, mit einer Gruppe durch den sonnendurchfluteten Wald zu streifen und uns mit dem Thema auseinanderzusetzen…

Woran ist eine Eiche zu erkennen? Am Wuchs? An der Rinde? Blätter findet man ja wohl keine um diese Zeit? Wir hatten Glück: unter den Bäumen lag nur ganz wenig Schnee und so konnten wir auch („Trick 17“) die abgefallenen Blätter sehen…
(Kurt und ich wissen natürlich auch die anderen Merkmale einer Eiche zu deuten 🙂 ).

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Gewürze des Winters

Warum Gewürze des Winters?

Viele Gewürze brauchen wir im Winter, nicht nur für unsere Weihnachtsbäckereien! Gewürze wärmen zumeist – denken wir nur an den Ingwer, immer in aller Munde als Tee, als Würze für so manche Speisen. Ich möchte Ihnen heute allerdings von zwei anderen Gewürzen erzählen, denn: Traditionell werden im Winter ja auch jene verwendet, die sonst eher selten eingesetzt werden. Dazu gehören Safran und Anis…

Safran

Vor etwa 3500 Jahren wurde der Safran erstmals schriftlich erwähnt. Auf alten Papyrii fand man über 30 Rezepte mit Safran, die zu medizinischen Zwecken dienten.
Der Safran-Krokus stammt aus dem östlichen Mittelmeer. Die alte Kulturpflanze wurde – soweit ist bekannt – bereits im Römischen Reich kultiviert.

Mythologisch wird Safran in den Griechischen und Römischen Göttersagen ebenfalls bereits erwähnt: Zeus soll auf einem Bett aus Safran geschlafen haben.

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In den Kräutern ist die ganze Kraft der Welt

… derjenige, der ihre geheimen Fähigkeiten kennt, ist allmächtig (Altindische Weisheit)

Viele Geschichten gibt es rund um Wildkräuter zu erzählen, einige davon hören Sie bei unseren Kräuterwanderungen und Workshops…

Früher wurden Kräuter aus Sorge um Leib und Leben, aber auch um Haus und Hof, um alles, was mit dem täglichen Leben zu tun hat, verwendet. Man erhoffte sich von den Pflanzen Hilfe gegen Schäden, mit ihrem Rauch sollte der Himmel gnädig gestimmt werden, und vieles anderes mehr.
Man sammelte Kräuter immer zu bestimmten Jahreszeiten, um ihre besondere Heilkraft zu nutzen. Als Beispiel möchte ich hier nur einmal die Johanniskräuter nennen, die um die Zeit vom 24. Juni blühen und gesammelt werden, wie beispielsweise der Quendel, Arnika, die Schafgarbe und natürlich auch das Johanniskraut selbst.

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Räuchermischungen

Immer wieder werde ich gefragt, was ich denn für Räuchermischungen für die Raunächte vorbereite… Kurt und ich stellen jeweils Mischungen für die Monate des kommenden Jahres her und in jeder Raunacht wird dann eine davon verräuchert…

Räucherwerk1In unseren beiden Räucherkoffern und in zahlreichen braunen Papiertüten bewahren wir die Materialien für unsere Räucherungen auf und dann wird – großteils intuitiv – die jeweils passende Mischung hergestellt.

Empfehlenswert ist es dabei, sich ein Thema für den vorgesehenen Zeitraum zu überlegen, beispielsweise verknüpft mit einem besonderen Wunsch für den entsprechenden Monat. Diese Themen können sehr vielfältig sein, ebenso wie es ja wir selbst auch sind. Immer jedoch ist die jeweilige Mischung auch mit der Bitte um Frieden und Gesundheit versehen.

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Entdeckerfreude

Meine Entdeckerfreude ist auch in dieser Jahreszeit ungebrochen… immer wieder entdecken wir bei unseren Spaziergängen Neues – sei es beim Gang durch den Garten, sei es über die Wiesen in der Nachbarschaft oder durch den nahen Wald.

Hier kommen bereits die Blätter der Narzissen heraus (viel zu früh für Dezember!), da unter der Linde finden sich die ersten Primeln…
Und im Wald liegt neuerdings eine Birke – abgebrochen durch zu große Eislast vor einigen Tagen – von ihr darf ich ein paar Rindenstücke für eine Wollfärbung nehmen.
Unsere Augen sehen die Welt unterschiedlich: Kurt findet Dinge mit fotografischem Blick, die ich nicht gleich erkenne, weil mein Schauen mehr zur Bodennähe gerichtet ist, nach verwertbaren Dingen aktuellerweise fürs Färben und zum Basteln…

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Kräuter fürs Räuchern

Kräuter fürs Räuchern kann man das ganze Jahr sammeln. Aber was jetzt gerade aktuell möglich ist? Auch in dieser vorwinterlichen Zeit finden wir noch so manches, das wir zum Räuchern verwenden können:

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  • Baumschwämme, beispielsweise, die als Zunderschwamm dienen können.
  • Nadeln von Tanne, Fichte, Schwarzkiefer.
  • Rindenstückchen – gerade jetzt im Winter werden viele Bäume gefällt, da ist schon so manches Rindenstück in meinen Korb gewandert…
  • Manchmal findet man auch noch etwas Baumharz – bitte ganz vorsichtig abnehmen, damit das darunterliegende Holz nicht beschädigt wird!
  • Samen von verschiedenen Pflanzen – beispielsweise findet man jetzt bei uns oftmals noch Samen von der Waldangelika.
  • Hagebutten
  • und vieles mehr.

Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?

Auf die Frage „Was wünscht Du Dir denn heuer zu Weihnachten?“ habe ich vor wenigen Tagen die Antwort bekommen: „Ein Lächeln und ein wenig Zeit.“ Na ja, ein Lächeln, das geht ja leicht, so denkt man sich. Aber Zeit – ? Die nehme ich mir ja nicht einmal für mich selbst…

Zeit, Freundlichkeit, ein Lächeln und eine liebevolle Berührung – das sind wohl in unserem Alltag die einfachen, aber auch die kostbarsten Geschenke, die wir einander überreichen können.
Wenn wir uns gegenseitig unsere Aufmerksamkeit, unsere Zeit, unsere Zuwendung schenken, so ist das wertvoller, als so manches teure Präsent.
Nutzen wir also den Advent, um ein wenig langsamer, bedächtiger, achtsamer mit uns selbst und unseren Nächsten umzugehen! Wenigstens in diesen Wochen bis zum Heiligen Abend…

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Räuchern im Jahreskreis

Räuchern macht glücklich – und Räuchern im Jahreskreis kann auch sehr inspirierend sein!

Haben Sie sich schon einmal mit den verschiedenen Räucherstoffen auseinandergesetzt? Im Grunde genommen kann man beinah alles pflanzliche Material verräuchern, begonnen mit Harzen (traditionell z.B. mit Weihrauch und Myrrhe, Fichten- und Lärchenharz, Benzoe und Perubalsam), mit Kräutern (am besten alles, was rund ums Haus wächst) und mit Hölzern (Sandelholz, Kiefernholz…) und mit Nadeln (Wacholder, Tanne, Fichte…), aber auch mit getrockneten Beeren.

Was sich für Ihre spezielle Räuchermischung am besten eignet, welches Räuchergut traditionellerweise für bestimmte Anlässe verwendet wird, vor allem aber, wie man damit umgeht, das alles und noch mehr erfahren Sie in unserem Workshop am 8. Dezember 2013 (14.30 – ca. 18 Uhr) in kleinem Kreis.

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Imbolc, Brigid, Lichtmess – das Licht kehrt zurück

Beitrag von Manuela Stricker

In diesem Beitrag möchte ich gerne etwas über das keltische Fest Imbolc, die Göttin Brigid und das im Laufe der Zeit bei uns eingesetzte, kirchliche Fest Maria Lichtmess erzählen. Passend dazu hat sich lebendiges Brauchtum entwickelt, welches tief in der Mythologie unserer Vorfahren verwurzelt ist.

In der keltischen Tradition wird meistens Sonnenuntergang des 1. Februar bis zum Sonnenuntergang des 2. Februar das Fest der Göttin Brigid ( Am fheill Bride) gefeiert. Imbolc bedeutet wahrscheinlich „im Bauch“ und spielt auf die trächtigen Schafe und Kühe an, denen jetzt die Milch einschießt und deren Junge im März dann geboren werden. Es ist aber genauso im übertragenen Sinne zu verstehen, denn auch im Bauch der Erde rührt sich neues Leben. Es ist ein Fest des Lichtes, der Reinigung und der Fruchtbarkeit.

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DIE GARTENSAISON IST ERÖFFNET!

Die Gartensaison ist zu Ende – die neue Gartensaison ist eröffnet!

von und mit Petra PASZKIEWICZ

Die Boten der vegetationsruhenden Jahreszeit sind nicht zu übersehen. Nebel, Regen, Schnee und sinkende Temperaturen lassen mich die Behaglichkeit eines warmen Zuhauses bewusst genießen.
Trotzdem weiß ich schon jetzt, dass diese Zufriedenheit nicht lange anhalten wird. Spätestens wenn der letzte Zuckerhut geerntet ist, werde ich, wie jedes Jahr, mit Entzugserscheinungen zu kämpfen haben.

Pause für frisches, knackiges, „grünes“ Bisserlebnis, mal süßer, mal schärfer, herb, säuerlich oder würzig. Eine viel zu lange Pause.

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