Pflanzeninhaltsstoffe

Vor wenigen Tagen habe ich im Österreichischen Verband für Radiästhesie und Geomantie in Wien einen Vortrag zum Thema Pflanzeninhaltsstoffe gehalten.

Sie haben die Möglichkeit, diesen Beitrag auf YouTube anzusehen. Hier finden Sie den Link dazu (klick!).

Viele Pflanzen können heute – aufgrund ihrer Inhaltsstoffe – medizinisch genutzt werden. In früheren Zeiten wurde in der Volksheilkunde bereits eine Reihe davon angewendet, ohne dieses chemische Hintergrundwissen. Einige der Informationen unserer heutigen Zeit verunsichern. Teilweise zu unrecht, teilweise mit gutem Grund. Aber sehen Sie bitte selbst!

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Beinwell

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Junge Beinwellpflanze mit Knospen

Der Beinwell, Symphythum officinalis, liebt meinen Garten! Und ich, ich liebe Beinwell!

Auf dem Bild sieht man übrigens bereits die Blütenknospen. Und man kann die feinen Härchen erkennen, die seine Blätter so filzig-weich machen…

Warum ich mich darüber freue, dass der Beinwell eine relativ große Fläche eines meiner Beete in Besitz genommen hat? Das ist schnell erklärt: In unserer Familie herrscht ein ständiger Bedarf an Beinwellsalbe, aber auch an Beinwell-Blütengel.

Beinwell kurz botanisch

Symphytum officinalis gehört zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae).
Früher wurde er auch „Wallwurz“ oder „Beinwurz“ genannt, was auf seine Verwendung bei Beinbrüchen hinweist.
Es gibt etwa 40 Unterarten.
Die Wurzeln sind eher fleischig und knotig. Das Kraut ist rau und borstig behaart. Die Blütenfarben können – je nach Unterart – von gelblich-weiß bis dunkellila reichen. Die Blüten sind zwittrig und bilden einen sogenannten entständigen Doppelwickel.

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Pflanzeninhaltsstoffe – Schleimstoffe

„Bäh, Schleimstoffe“, so meinte meine Enkeltochter, „das klingt so grauslich, Omi!“ Grauslich hin oder her – gerade die Schleimstoffe der Pflanzen können für uns wichtig werden…

Schauen wir uns doch einmal an, woraus sie bestehen und wofür man sie brauchen könnte. Und vor allem: in welchen Pflanzen wir sie finden.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe

Schleimstoffe gehören zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Sie sind in der jeweiligen Pflanze zumeist als zähflüssige „Reservestoffe“ vorhanden.
Chemisch betrachtet gehören sie zu den natürlichen Polymeren („polymer“ ist griechisch und bedeutet „aus vielen gleichen Teilen aufgebaut„). Wir haben es daher mit relativ großen Molekülen zu tun.
Schleimstoffe leiten sich von den Polysacchariden ab (= Mehrfachzucker, siehe auch mein Blogbeitrag dazu – klick!). Wir haben es also mit kohlenhydrathaltigen Verbindungen zu tun. Man nennt die Schleimstoffe daher auch Hetero-Polysaccharide. Sie besitzen die Fähigkeit, im Wasser stark aufzuquellen und eine hochviskose (= schleimige) Flüssigkeit zu liefern. Dabei kleben sie aber nicht.

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Der Bäume neue Kleider

Woran erkennen wir, dass der Herbst ins Land gezogen ist? Wir erkennen’s nicht nur am Wetter, sondern auch an den neuen Kleidern der Laubbäume: sie verfärben sich!

Warum tun sie das? Und warum tun die Nadelbäume das nicht (oder tun sie es auch)? Eine gute Frage!

Bleiben wir aber zunächst beim Laubbaum. Man nennt sie auch „sommergrüne“ Pflanzen. Sie unterliegen einem jahresperiodischen Blattwechsel. Bevor die Blätter im Herbst zu fallen beginnen, wird durch ein Phytohormonsystem ein Trenngewebe vorbereitet. Es bildet sich zwischen dem Blattstiel und dem Ansatz am Zweig. In diesem Gewebe vollzieht sich also die Ablösung des Blattes.
Der Baum verabschiedet sich von seinem Blätterkleid, weil im Winter die Wasserversorgung grundsätzlich geringer ist und er dadurch den Wasserverlust über seine Blätter verringern kann. Im Herbst kühlt sich der Boden bereits weitgehend ab und die Wurzeln des Baums können immer weniger Wasser aufnehmen. Wenn es kälter wird, also die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt ist, wird die Wasseraufnahme zur Gänze eingestellt. Wenn der Baum seine Blätter behalten würde, würden diese aber weiterhin Wasser verdunsten und der Baum würde quasi verdursten.

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Raublattgewächse, Teil 2

Ein weiteres Raublattgewächs, das derzeit in Blüte steht, ist der Beinwell (Symphytum officinalis). Er gehört zu meinen Lieblings-Wildkräutern und ich bin sehr glücklich, dass auch er sich ganz freiwillig in meinem Garten angesiedelt hat.

Beinwell ist ebenfalls schon sehr sehr lange in der Volksheilkunde beliebt. Man hat ihn in vergangenen Zeiten vor allem auch als Mittel bei Beinbrüchen eingesetzt – es wurde ihm eine extrem hohe Heilkraft bei allen Brüchen und stumpfen Verletzungen nachgesagt.

Es gibt verschiedene Arten des Beinwell: allein auf Wikipedia wird eine lange Liste davon angegeben. Bei uns hier in Buchbach findet man vor allem den Echten Beinwell (blau blühend) und den Herzblättrigen Beinwell (gelb blühend). In meinem Garten gibt es auch noch eine rosa blühende Form, ich vermute, dass es sich dabei um eine Züchtung handelt.

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Raublattgewächse, Teil 1

Jetzt blühen sie wieder, die meisten Raublattgewächse. Allen voran Lungenkraut, Beinwell und Vergißmeinnicht. Die anderen werden in Kürze folgen. Spannend ist für mich, dass diese Pflanzenfamilie so umfangreich ist und so viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten bietet. Gehen wir sie mal der Reihe nach ein wenig durch:

Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)

Das Lungenkraut wächst bei mir im Garten. Und als wir vor nun gut 9 Jahren hierher gezogen sind, kam es für mich gerade zur rechten Zeit: hier auf 500 m Seehöhe sollte meine Bronchitis (in langen Jahren in Mödling „aufgebaut“) endlich ausheilen können.

Das Lungenkraut wird schon seit langen Jahren als Volksheilmittel bei allen Beschwerden der Lunge und der Bronchien eingesetzt. Sein Habitus (= Aussehen) gleicht den Lungenbläschen, so sagt man. (Damit sind die weißen Flecken auf seinen Blättern gemeint.) Und die rosa und blauen Blüten sollen das arterielle und venöse Blut darstellen.

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Knospen – Quell der Jugend?

Immer wieder wird mir im Zusammenhang mit meinen Seminaren und Workshops die Frage gestellt, wie das mit den Knospen eigentlich sei…
Ich selbst bin zur Anwendung von Knospen schrittweise hingeführt worden: Als Kind haben wir oftmals Knospen vom Kirschbaum meines Onkels geknabbert, eigentlich völlig unbewußt, was wir da zu uns nehmen. Sie haben mich einfach „angelacht“, mit ihrer glänzend braunen Hülle…

Als damals beinahe noch „frischgebackene“ Energetikerin mit eigener Praxis habe ich in den späten 90er Jahren so ziemlich alles an Literatur zu Pflanzen und ätherischen Ölen verschlungen, was mir so in die Hände fiel. Da gab es über Knospen noch recht wenig zu lesen.
Im Jahr 2004 kam dann das Buch von Barbara Olesko auf den Markt, „Die Kraft der Pflanzen“ heißt es und ist für mich nach wie vor interessantes Nachschlagewerk.
Barbara Olesko schreibt darin über Phytotherapie und im Besonderen über die Gemmotherapie. Und da sind wir beim Thema dieses Blogs angelangt…

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Eichen

Ich habe ein gewisses Faible für Eichen, ich gebe es zu! Eichen sind stark und sie können sehr alt werden. In unserer Umgebung gibt es viele Eichen, hier bei Buchbach findet man sie vor allem im Mischwald. Aber es gibt zwei Eichen, die solitär auf einer meiner Lieblingswiesen stehen, kraftvoll und stark. Wie alt sie sind, kann ich nur schätzen. Aber sie haben für mich etwas Saturnisches an sich.Eichen

Eichen besitzen besonders viel Yang-Energie, die Kraft des Jupiters. Ihre Äste sind weit ausladend – die Signatur des Mars. Sie benötigen viel Licht, also auch Sonnensignatur?

Ich habe mich mit der Signatur und den Elementen der Eiche lange Zeit beschäftigt. Einiges davon finden Sie in meinem Buch „Pflanzen und Elemente“ (erschienen im Freya-Verlag 2013).

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FNL-Kongress in St. Georgen am Längsee

Von 29. – 31. Mai 2015 fand der FNL-Kongress in St. Georgen am Längsee (Kärnten) statt. Hier eine kurze Übersicht über das mehr als umfangreiche Programm:

Gleich zu Beginn der Auftaktvortrag von Erika Ch. Pichler „Pflege das Leben, wo du es triffst“ – meine großartige Lehrerin stimmte uns alle auf diese Tage der Begegnung wunderbar ein! Danke Erika!

Hier die anderen Vortragenden und ihre Themen – es wäre zu umfangreich, zu jedem Vortrag Kommentare zu schreiben. Außerdem war es einfach zeitmäßig leider völlig unmöglich, alle interessanten Referate zu hören… Also hier eine kleine Übersicht (ich habe versucht, von den einzelnen Referenten die entsprechenden Links auch einzufügen, so dass Sie selbst eventuell die Gelegenheit zum Nachfragen nützen können…):

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Mein Vortrag beim FNL-Kongress

Hier finden Sie den Link zu den Folien meines Vortrags beim FNL-Kongress in St. Georgen am Längsee und hier zur PDF-Datei der Kurzfassung: Vortrag St. Georgen – Kurztext.

Wenn Sie mehr zu den Inhaltsstoffen von Pflanzen hören bzw. lernen wollen, so gibt es etwas längere Versionen in den Heften des FNL aus dem Jahr 2014 nachzulesen bzw. bei unseren einzelnen Seminaren im Jahreskreis, die jeweils im Anschluss an unsere Kräuterwanderungen stattfinden.