Kräuter im Juni

Nach einem Mai, der nicht so recht wußte, ob er nicht doch ein April sein wollte, sind in den letzten Tagen die Pflanzen im KräuterKraftKreis-Garten über sich hinaus gewachsen. Es blüht und grünt und wir haben das Gefühl, uns durch einen Dschungel zu bewegen…

Was natürlich auch zur Folge hat, dass alle Wildkräuter besonders gut sprießen! Wer also noch Lust darauf hat, das eine oder andere späte Frühlingskräutlein zu verarbeiten, der sollte das bald einmal tun, bevor die Hitze des Juni „zuschlägt“.

Empfehlenswert ist es, jetzt noch rasch einiges für unseren Haustee zu sammeln. Wer einen Garten sein eigen nennt, kann hier sicherlich so manches finden. Und auch Wald und (hoffentlich unbehandelte) Wiese schenkt uns wertvolles Grün! Wiesensalbei beispielsweise findet sich jetzt recht oft. Aber auch junge Blätter von Himbeere, Brombeeere und Walderdbeere können noch gesammelt werden, um sie für Tee zu trocknen.
Witwenblumen (Skabiosen) blühen weiß, rosa bis hin zu dunkellila. Sie gehören zu den Kardengewächsen (Dipsacaceae) und sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch als herb-würziges Teekraut einsetzbar.

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Kochen mit Kräutern

Kochen mit Kräutern – das kann unsere Küche das ganze Jahr über bereichern. Nicht nur die vegetarische Küche, sondern auch die konventionelle Küche werden damit geschmacklich reichhaltiger.
Oftmals möchte mit Kräutern Speisen verfeinern und weiß nicht genau, welche man wie und für welches Gericht am besten einsetzen kann. Es gibt zu diesem Thema eine ganze Reihe guter Bücher.Einige davon möchte ich hier kurz einmal vorstellen:

Siegrid Hirsch, „Kräuterrezeptbuch“
erschienen im Freya-Verlag, ISBN 978-3-902540-00-3
Beschrieben werden – neben der Herstellung von Hausmitteln – auch, wie man einen Kräuteressig, Marmeladen, Sirup, Säfte und Kräuteröle selbst herstellen kann.
Hier können Sie einen Blick ins Buch machen.

Monika Halmos, „Veilchen, Rose & Lavendel“
ebenfalls im Freya-Verlag erschienen, ISBN 978-3-99025-155-3
Monika ist Blütenköchin aus Ungarn und verwendet Blüten für wunderbare Speisen. Zahlt sich aus, das mal auszuprobieren!
Auch hier gibts einen Blick ins Buch.
Ein weiteres Buch von Monika Halmos heißt „Geschenke aus der Küche“

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Ein kleines Osterritual zu Ehren der Göttin Ostara

Ein kleines Osterritual – Beitrag von Sandra Frank

Ostara – das Fest, aus dem letztendlich das christliche Osterfest hervorging, wurde ursprünglich am 21. März zur Frühlingstag- und Nachtgleiche gefeiert. Es war der Göttin „Ostara“ geweiht und der Name „Österreich“ leitet sich ebenfalls von ihr ab! Frühlingstag- und Nachtgleiche bedeutet, dass an diesem Tag Licht und Dunkelheit gleich lang sind, es ist daher auch ein Fest des Gleichgewichtes. Die Tage werden länger, die fruchtbare Zeit beginnt, die Bauern beginnen mit der Aussaat, die Natur beginnt sich zu erneuern. Es ist daher vor allem das Fest des Neubeginns. Daher eignet sich folgendes kleines Ritual für einen persönlichen Neubeginn und um das Alte los zu werden:

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Mittsommer, Sommersonnenwende, Johanniszeit, Alban Hevin

Artikel von Manu Stricker

Der Tag der Sommersonnenwende fällt auf den 21.Juni – es ist der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die Sonne steht auf ihrem Höhepunkt und tritt danach ihrem Rückzug an, die Tage werden wieder kürzer und die Schatten länger. Es ist der offizielle Beginn des Sommers, das heiligste Fest im Jahresrad und eine Zeit der Heilung.
Die herrlich milden, langen Tage der Sommersonnenwende wurden 12 Tage lang gefeiert. Die Pflanzengöttin, nun schwanger mit den werdenden Früchten der Erde, träumt den Mittsommernachtstraum.

Belenos steht am Zenit seiner Herrschaft und Taranis, der große Donnerer, schickt ab und zu ein Gewitter und erfrischt seine Geliebte, die Erdgöttin.

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Imbolc, Brigid, Lichtmess – das Licht kehrt zurück

Beitrag von Manuela Stricker

In diesem Beitrag möchte ich gerne etwas über das keltische Fest Imbolc, die Göttin Brigid und das im Laufe der Zeit bei uns eingesetzte, kirchliche Fest Maria Lichtmess erzählen. Passend dazu hat sich lebendiges Brauchtum entwickelt, welches tief in der Mythologie unserer Vorfahren verwurzelt ist.

In der keltischen Tradition wird meistens Sonnenuntergang des 1. Februar bis zum Sonnenuntergang des 2. Februar das Fest der Göttin Brigid ( Am fheill Bride) gefeiert. Imbolc bedeutet wahrscheinlich „im Bauch“ und spielt auf die trächtigen Schafe und Kühe an, denen jetzt die Milch einschießt und deren Junge im März dann geboren werden. Es ist aber genauso im übertragenen Sinne zu verstehen, denn auch im Bauch der Erde rührt sich neues Leben. Es ist ein Fest des Lichtes, der Reinigung und der Fruchtbarkeit.

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