Beinwell

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Junge Beinwellpflanze mit Knospen

Der Beinwell, Symphythum officinalis, liebt meinen Garten! Und ich, ich liebe Beinwell!

Auf dem Bild sieht man übrigens bereits die Blütenknospen. Und man kann die feinen Härchen erkennen, die seine Blätter so filzig-weich machen…

Warum ich mich darüber freue, dass der Beinwell eine relativ große Fläche eines meiner Beete in Besitz genommen hat? Das ist schnell erklärt: In unserer Familie herrscht ein ständiger Bedarf an Beinwellsalbe, aber auch an Beinwell-Blütengel.

Beinwell kurz botanisch

Symphytum officinalis gehört zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae).
Früher wurde er auch „Wallwurz“ oder „Beinwurz“ genannt, was auf seine Verwendung bei Beinbrüchen hinweist.
Es gibt etwa 40 Unterarten.
Die Wurzeln sind eher fleischig und knotig. Das Kraut ist rau und borstig behaart. Die Blütenfarben können – je nach Unterart – von gelblich-weiß bis dunkellila reichen. Die Blüten sind zwittrig und bilden einen sogenannten entständigen Doppelwickel.

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Raublattgewächse, Teil 2

Ein weiteres Raublattgewächs, das derzeit in Blüte steht, ist der Beinwell (Symphytum officinalis). Er gehört zu meinen Lieblings-Wildkräutern und ich bin sehr glücklich, dass auch er sich ganz freiwillig in meinem Garten angesiedelt hat.

Beinwell ist ebenfalls schon sehr sehr lange in der Volksheilkunde beliebt. Man hat ihn in vergangenen Zeiten vor allem auch als Mittel bei Beinbrüchen eingesetzt – es wurde ihm eine extrem hohe Heilkraft bei allen Brüchen und stumpfen Verletzungen nachgesagt.

Es gibt verschiedene Arten des Beinwell: allein auf Wikipedia wird eine lange Liste davon angegeben. Bei uns hier in Buchbach findet man vor allem den Echten Beinwell (blau blühend) und den Herzblättrigen Beinwell (gelb blühend). In meinem Garten gibt es auch noch eine rosa blühende Form, ich vermute, dass es sich dabei um eine Züchtung handelt.

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